Kühe für den Frieden
Ein bahnbrechendes Friedensmodell erschüttert die Weltgemeinschaft: Waffenruhe gegen Kühe! Eine Verhandlungsstrategie, die
aufhorchen lässt – und Appetit auf mehr macht. Denn wenn das Schule macht, könnte man Friedensabkommen bald mit exotischeren
Währungen aushandeln: Waffenstillstand gegen Trüffel? Ein Nichtangriffspakt gegen die letzten funktionierenden Druckerpatronen? Oder
gar ein globaler Frieden gegen das absolute Menschenrecht auf pünktliche Bahnverbindungen?
Doch bevor die Fantasie mit uns durchgeht, werfen wir erst einmal einen Blick auf den neuesten Diplomatie-Coup: General Muhoozi
Kainerugaba, Leiter der Volksverteidigungsstreitkräfte Ugandas, hat offenbar genug vom leidigen Konflikt mit dem Nuer-Stamm im
Südsudan. Seine revolutionäre Idee: Die Nuer sollen sich ergeben und ihm dafür tausend Kühe übergeben. Eine elegante Lösung –
schließlich ist jede Kuh nachhaltiger als eine Rakete und liefert nebenbei auch noch Milch für den Morgenkaffee.
I
Der Siegeszug der E-Mobilität
Der Siegeszug der E-Mobilität ist nicht mehr aufzuhalten. So tönt es allenthalben im heimischen Blätterwald. Ja, klar, man braucht die
Mobilität nicht aufhalten, weil sie ja von selbst stehen bleibt.
Leere Akkus sind nach wie vor ein Problem, die Kilowatt an der Ladesäule – so man eine rechtzeitig findet – fließen nicht so schnell wie
die Liter an der Zapfsäule. Gut, da muss man halt vorsorgen, immer ein Kännchen Kilowatt im Kofferraum, äh, das geht ja nicht.
Aber halt, da gibt es die Patentlösung, ein Hybrid-Auto, die Mogelpackung des Jahrhunderts. Das Wunderauto hat zwei Motoren, einen
„Stinker“ einmal um die Batterie mittels Generator aufzuladen, oder in einer anderen Version, um mit dem „Stinker“ bis zur heimischen
Ladesäule zu kommen. Das geht halt ins Gewicht. Und wenn ich keine Zeit zum Laden habe, dann fahr ich – wie früher einfach mit dem
Verbrenner.
Der Stromer ist unheimlich leistungsstark, wie eine Zeitungsmeldung beweist. So schrieb die Kronenzeitung am 24. Jänner dieses
Jahres:
Der Weg vom Innsbrucker Schusterbergweg zum Stadtteil Arzl ist steil. Zu steil für so manchen Bus mit Elektroantrieb. Fahrgäste
müssen des Öfteren aussteigen und nach oben marschieren, weil die Fahrzeuge nicht ihre volle Leistung bringen. Ein Scherz? Nein! Die
Betreiber klären jetzt auf.
Der Siegeszug der E-Mobilität
Der Siegeszug der E-Mobilität ist nicht mehr aufzuhalten. So tönt es allenthalben im heimischen Blätterwald. Ja, klar, man braucht die
Mobilität nicht aufhalten, weil sie ja von selbst stehen bleibt.
Leere Akkus sind nach wie vor ein Problem, die Kilowatt an der Ladesäule – so man eine rechtzeitig findet – fließen nicht so schnell wie
die Liter an der Zapfsäule. Gut, da muss man halt vorsorgen, immer ein Kännchen Kilowatt im Kofferraum, äh, das geht ja nicht.
Aber halt, da gibt es die Patentlösung, ein Hybrid-Auto, die Mogelpackung des Jahrhunderts. Das Wunderauto hat zwei Motoren, einen
„Stinker“ einmal um die Batterie mittels Generator aufzuladen, oder in einer anderen Version, um mit dem „Stinker“ bis zur heimischen
Ladesäule zu kommen. Das geht halt ins Gewicht. Und wenn ich keine Zeit zum Laden habe, dann fahr ich – wie früher einfach mit dem
Verbrenner.
Der Stromer ist unheimlich leistungsstark, wie eine Zeitungsmeldung beweist. So schrieb die Kronenzeitung am 24. Jänner dieses
Jahres:
Der Weg vom Innsbrucker Schusterbergweg zum Stadtteil Arzl ist steil. Zu steil für so manchen Bus mit Elektroantrieb. Fahrgäste
müssen des Öfteren aussteigen und nach oben marschieren, weil die Fahrzeuge nicht ihre volle Leistung bringen. Ein Scherz? Nein! Die
Betreiber klären jetzt auf.
Der Siegeszug der E-Mobilität
Der Siegeszug der E-Mobilität ist nicht mehr aufzuhalten. So tönt es allenthalben im heimischen Blätterwald. Ja, klar, man braucht die
Mobilität nicht aufhalten, weil sie ja von selbst stehen bleibt.
Leere Akkus sind nach wie vor ein Problem, die Kilowatt an der Ladesäule – so man eine rechtzeitig findet – fließen nicht so schnell wie
die Liter an der Zapfsäule. Gut, da muss man halt vorsorgen, immer ein Kännchen Kilowatt im Kofferraum, äh, das geht ja nicht.
Aber halt, da gibt es die Patentlösung, ein Hybrid-Auto, die Mogelpackung des Jahrhunderts. Das Wunderauto hat zwei Motoren, einen
„Stinker“ einmal um die Batterie mittels Generator aufzuladen, oder in einer anderen Version, um mit dem „Stinker“ bis zur heimischen
Ladesäule zu kommen. Das geht halt ins Gewicht. Und wenn ich keine Zeit zum Laden habe, dann fahr ich – wie früher einfach mit dem
Verbrenner.
Der Stromer ist unheimlich leistungsstark, wie eine Zeitungsmeldung beweist. So schrieb die Kronenzeitung am 24. Jänner dieses
Jahres:
Der Weg vom Innsbrucker Schusterbergweg zum Stadtteil Arzl ist steil. Zu steil für so manchen Bus mit Elektroantrieb. Fahrgäste
müssen des Öfteren aussteigen und nach oben marschieren, weil die Fahrzeuge nicht ihre volle Leistung bringen. Ein Scherz? Nein! Die
Betreiber klären jetzt auf.
Der Siegeszug der E-Mobilität
Der Siegeszug der E-Mobilität ist nicht mehr aufzuhalten. So tönt es allenthalben im heimischen Blätterwald. Ja, klar, man braucht die
Mobilität nicht aufhalten, weil sie ja von selbst stehen bleibt.
Leere Akkus sind nach wie vor ein Problem, die Kilowatt an der Ladesäule – so man eine rechtzeitig findet – fließen nicht so schnell wie
die Liter an der Zapfsäule. Gut, da muss man halt vorsorgen, immer ein Kännchen Kilowatt im Kofferraum, äh, das geht ja nicht.
Aber halt, da gibt es die Patentlösung, ein Hybrid-Auto, die Mogelpackung des Jahrhunderts. Das Wunderauto hat zwei Motoren, einen
„Stinker“ einmal um die Batterie mittels Generator aufzuladen, oder in einer anderen Version, um mit dem „Stinker“ bis zur heimischen
Ladesäule zu kommen. Das geht halt ins Gewicht. Und wenn ich keine Zeit zum Laden habe, dann fahr ich – wie früher einfach mit dem
Verbrenner.
Der Stromer ist unheimlich leistungsstark, wie eine Zeitungsmeldung beweist. So schrieb die Kronenzeitung am 24. Jänner dieses
Jahres:
Der Weg vom Innsbrucker Schusterbergweg zum Stadtteil Arzl ist steil. Zu steil für so manchen Bus mit Elektroantrieb. Fahrgäste
müssen des Öfteren aussteigen und nach oben marschieren, weil die Fahrzeuge nicht ihre volle Leistung bringen. Ein Scherz? Nein! Die
Betreiber klären jetzt auf.
Neues Heft
Süchte, Zwänge und Phobien!
Irgendwie ist die Frage nach dem freien Willen oder der Verantwortung für die freie eigene Entscheidung allmählich in Verschütt geraten.
Wenn ich Medien konsumiere (Online oder Print), stoße ich in jüngster Zeit häufig auf Meldungen über psychische Störungen, Phobien,
Komplexe, Wahnvorstellungen, für die die Betroffenen alle nichts können.
Wenn ein Mensch dick ist, dann isst er nicht zuviel, sondern er hat eine Störung. Kindheitstraumata sind da ein beliebtes Motiv. Wenn ein
Mensch stiehlt, da kann er auch nichts dafür, er leidet nur bedauerlicherweise an Kleptomanie, oder er hat Stimmen gehört, die ihm sein
Tun empfohlen haben.
Die jüngste Initiative beherzter Pädagogen zur drastischen Reduzierung des Konsums von (a)sozialen Medien durch unsere Klein- und
Schulkinder, hat sofort Psychologen, Soziologen, Politologen, Anthropologen, und was weiß ich noch für „Logen“, auf den Plan gerufen,
die eiligst auf die Komplexität dieses Themas hinwiesen.
Und vor allem, natürlich trifft die Betroffenen keine persönliche Schuld, sie können nichts dafür, sie sind einfach nur psychisch instabil.
Sie sind nur arm und bedauernswert und bedürfen der rührigen Obsorge von Fachleuten auf dem Gebiet der „Seelenkunde“.
HallelujaI Gelobt sei der Herr!
„Wissen Sie was, Herr Brenner? Sie sind der erste Geistliche, den ich kenne, der ein Pferd besitzt. Ich hatte gar nicht gewusst, dass
Pfarrer auch reiten können. Gut, ich meine, wenn Sie eine Gemeinde hätten irgendwo weit draußen in der Wildnis, wo man nicht einmal
mit einem Wagen hinkommt, und ein Fahrrad hinderlicher wäre als nützlich, dann leuchtete mir das schon ein, mit einem Pferd zu seinen
Schäfchen zu reiten, um ihnen die frohe Botschaft der Kirche näher zu bringen. Aber hier, in Deutschland, mit einem hervorragend
ausgebauten Verkehrsnetz, ist das doch unnötig. Eher hinderlich.“
„Ich halte mir das Pferd auch nur zu meinem Zeitvertreib, als Ausgleich gewissermaßen. Wenn man so eingespannt ist in seinen Beruf
wie ich, ist es ganz schön, wenn man in Gottes freier Natur etwas abschalten kann. Mit Pferden bin ich groß geworden, ihnen gehört
meine besondere Liebe, neben dem Herrn wohlgemerkt. Bei einem kleinen Ausritt ist man einfach ein ganz anderer Mensch. Und man
kann dabei hervorragend Kraft tanken für kommende schwere Aufgaben.“
Die beiden Männer lächelten sich verstehend an und betrachteten versonnen das Pferd vor sich. Es stand wenige Meter entfernt auf
seiner Koppel, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und knabberte friedlich am saftigen Gras.
Er soll dein Herr sein
Der Satz "Er soll dein Herr sein" stammt primär aus der Bibel (1. Mose 3,16) und beschreibt als Teil des "Sündenfalls" die Unterordnung
der Frau unter den Mann. Er wird oft zitiert, um traditionelle Geschlechterrollen zu diskutieren, findet sich aber auch als Liedtext in
Operetten wie in Karl Millöckers Gasparone.
Na also, da haben wir es! Schon in der Bibel steht’s geschrieben. Und in Operetten soll’s auch noch erheiternd sein.
Willy Dehmel ging in seinem Liedtext für Franz Grothe im Film „Ein Walzer mit Dir“ noch einen Schritt weiter: „Ich will Dein Schatten sein,
der immer bei Dir ist, …“. Es wird immer schlimmer – ein Schattendasein fristet die liebende Frau. Sie, die 24 Stunden zum geliebten
Manne aufschaut, auch wenn er stoppelbärtig vor der Glotze sitzt und beim erhabenen Fußballspiel nach Bier brüllt.
So ungefähr wünschen sich alle Pluderhosenbestückten Talahons in Stadt und Land ihre (wechselnden?) Partnerinnen. Da sind die
vermeintlichen Diamanten der Schöpfung nicht allein mit solchem Denken!
Die Emanze kollabiert. Was ist geschehen?
Schwächen
Die Stärke des Menschen liegt sehr oft in seinen Schwächen.
Wir Frauen zum Beispiel, lieben an starken Männer vor allem … ihre Schwächen.
Besonders wenn ihre Bewegungen in unserer Nähe rund werden, sich verlangsamen, oder sich ihre Pupillen erweitern, ihre ohnehin
schon dunklen Augen noch dunkler, oder ihre blauen unergründlich tief wie ein Bergsee werden. Wenn sie für uns ihre Prinzipien über
Bord werfen, oder Grenzen überschreiten. Mauern plötzlich bröckeln und sie unsere kleinen Sünden mit einem verständnisvollen
Lächeln einfach vom Tisch wischen.
Männer mögen zwar starke Frauen, doch sie lieben es, wenn diese starken Frauen im richtigen Moment zu einem Kätzchen werden.
Schwächen hat eben jeder, einer mehr, einer weniger. Ein starker Mann kann, repräsentierend eine Weltmacht, seiner Schwäche im
Oval-Office unterliegen, und die Konsequenzen ziehen, aber sein unwiderstehliches Lächeln behalten.
Für manche, gar nicht wenige, wird er dafür weiterhin verehrt werden.
Das darf man nicht!
Unsere Gesellschaft kennt mittlerweile eine schier unübersehbare Anzahl von Ge- und Verboten. Eine Übersicht darüber zu erlangen, ist
praktisch aussichtslos. Man kann sich lediglich auf einzelne Bereiche unseres Alltags konzentrieren und beschränken und hier ernsthaft
versuchen, die maßgeblichen Vorschriften zu befolgen bzw. diese nicht zu übertreten. Widrigenfalls droht Bestrafung, so ferne man dabei
ertappt wird.
Strafzettel oder Anzeigen für diverse Vergehen haben mittlerweile rekordverdächtige Ausmaße erreicht. Dies gestaltet sich oftmals ob
der unüberschaubaren Menge an Regeln mühsam und auch durchaus zeitraubend.
Derzeit geistert beispielsweise durch sämtliche Medien das geplante Verbot der Nutzung von „SOCIAL-MEDIA“ seitens Jugendlicher
unter 14 Lenzen. Naturgemäß prallen hier sehr viele Meinungen aufeinander, die teils mögliche extreme Auswirkungen ob dieses
geplanten Verbots aufzeigen. Dies hat zumindest teilweise mit sachlicher Betrachtung nur wenig zu schaffen. Warum beschäftigen sich
eigentlich die Parlamentarier in unserer schönen Alpenrepublik mit einem derart emotional besetzten Thema? Auch über unsere
Landesgrenzen hinaus wird dieser Umstand immer öfter teils sehr hitzig abgehandelt. Nun nicht nur in dieser Angelegenheit werden
schon seit längerer Zeit teils extreme Auswüchse registriert und festgestellt.
Anwälte pfänden Flugzeug
Ryanair-Flugzeug am Linzer Flughafen gepfändet: Wegen 355 Euro nach Verspätung droht der Airline eine Versteigerung. Skurriler
Rechtsstreit aktuell.
Wegen 355,02 Euro wartete am Linzer Flughafen plötzlich nicht nur Bodenpersonal auf eine Ryanair-Maschine: Weil ein Flug nach
Palma de Mallorca im Sommer 2024 mit deutlicher Verspätung abhob, war es einer Frau nicht möglich, wie geplant in den Urlaub starten
und sie musste auf einen teureren Ersatzflug ausweichen. Auf den Kosten blieb sie aber sitzen.
Die Kanzlei "Florianer Anwälte" aus St. Florian bei Linz vertritt die Frau im nun anstehenden Rechtsstreit.
"Wir haben Ryanair geklagt, aber sie haben nicht gezahlt", erklärt Anwalt Georg Wageneder gegenüber "Heute" (10. März 2026). Laut
dem Juristen ist das eher ungewöhnlich – in der Regel würden solche Beträge beglichen werden.
Eine Mitarbeiterin der Kanzlei wartete am Flughafen in Hörsching gemeinsam mit dem Gerichtsvollzieher auf das Objekt der Begierde.
Erst sprachen sie dann mit dem Piloten: "Bargeld gibt's offenbar keines bei Ryanair", scherzt Wageneder. Andere Zahlungsarten
akzeptiere der Gerichtsvollzieher nicht – der Pilot konnte die Summe also nicht bezahlen. Also "ist geschaut worden, was da ist".
Traktat über „Die Volatilität der Politica mundi“
oder: Welt-Poly-Tick (mit „ck“)
Freunde, das Leben ist lebenswert – egal was da kommt, es ist immer eine neue Erfahrung. Und wer nicht neugierig ist, der hat auch
vielleicht weniger vom Leben.
Was mich beschäftigt ist der derzeitige Zustand der Weltpolitik, ich meine, soweit man sich zwischen alternativen Fakten, KI,
investigativem Journalismus und/oder Qualtätsjournalismus ein halbwegs klares Bild machen kann.
Zur Zeit treibt die Menschheit der Verfall der „Demokratien“ um. Naja, ich habe bewusst die Demokratien unter Gänsefüßchen gesetzt,
weil gar so demokratisch sind unsere westlichen Staatenlenker ja nicht. Ein Beispiel: Wir (Österreich) haben eine angeblich
parlamentarische Republik, wo die „Macht“ durch allgemeine Wahlen vom Volk ausgeht. Die allgemeinen Wahlen werden von allen
politischen Lagern mit dem (überflüssigen) Brimborium zelebriert. Alle Wahlwerber wollen unser Bestes, falls sie mehrheitlich gewählt
würden. Heißt das jetzt, dass sie nicht unser Bestes wollen, wenn wir sie nicht wählen? Die täglich öffentlichen Politschlachten in den
Medien lässt sachte Zweifel an der Aufrichtigkeit von Wahlversprechen aufkommen. Wie reimte Raimund im „Verschwender“: Der eine
heißt den andern dumm, am End’ weiß keiner nix!
Ein Déjà-vu der Geschichte – oder: Der neue Rasputin im Weißen Haus?
Die Geschichte wiederholt sich nicht – aber sie schleicht sich in einem anderen Kostüm auf leisen Sohlen zurück. Und manchmal betritt
sie die Bühne in einem viel zu engen Anzug, mit orange gefärbtem Haar und einer Vorliebe für Fast Food. Doch das wäre zu einfach.
Lassen wir also unserer Fantasie freien Lauf und blicken wir auf ein ganz besonderes Phänomen: den Einfluss geheimnisvoller Berater,
die aus dem Schatten heraus ganze Regierungen lenken.
Schon im zaristischen Russland gab es so eine Gestalt – Grigori Jefimowitsch Rasputin. Ein Mann, der durch seine charismatischen
Augen, seinen wilden Bart und seine angeblichen Heilkräfte tief in die russische Politik eindrang. Er flüsterte dem Zaren Nikolaus II. in
die Ohren, beeinflusste Entscheidungen und brachte die Hofgesellschaft zum Schaudern. Während das russische Volk in Armut lebte,
genoss er eine nahezu göttliche Verehrung am Hofe, bis schließlich ein paar verärgerte Adelige dachten: „Reicht jetzt!“, und ihn mit einer
Mischung aus Gift, Kugeln und kaltem Wasser in die Geschichte beförderten.
Der Siegeszug der E-Mobilität
Der Siegeszug der E-Mobilität ist nicht mehr aufzuhalten. So tönt es allenthalben im heimischen Blätterwald. Ja, klar, man braucht die
Mobilität nicht aufhalten, weil sie ja von selbst stehen bleibt.
Leere Akkus sind nach wie vor ein Problem, die Kilowatt an der Ladesäule – so man eine rechtzeitig findet – fließen nicht so schnell wie
die Liter an der Zapfsäule. Gut, da muss man halt vorsorgen, immer ein Kännchen Kilowatt im Kofferraum, äh, das geht ja nicht.
Aber halt, da gibt es die Patentlösung, ein Hybrid-Auto, die Mogelpackung des Jahrhunderts. Das Wunderauto hat zwei Motoren, einen
„Stinker“ einmal um die Batterie mittels Generator aufzuladen, oder in einer anderen Version, um mit dem „Stinker“ bis zur heimischen
Ladesäule zu kommen. Das geht halt ins Gewicht. Und wenn ich keine Zeit zum Laden habe, dann fahr ich – wie früher einfach mit dem
Verbrenner.
Der Stromer ist unheimlich leistungsstark, wie eine Zeitungsmeldung beweist. So schrieb die Kronenzeitung am 24. Jänner dieses
Jahres:
Der Weg vom Innsbrucker Schusterbergweg zum Stadtteil Arzl ist steil. Zu steil für so manchen Bus mit Elektroantrieb. Fahrgäste
müssen des Öfteren aussteigen und nach oben marschieren, weil die Fahrzeuge nicht ihre volle Leistung bringen. Ein Scherz? Nein! Die
Betreiber klären jetzt auf.
Kobold-Kasino Klub
Herzlich willkommen im Kobold-Kasino Klub, dem einzigen Ort, an dem Ihre Hoffnungen schneller verschwinden als Sie "Royal Flush"
sagen können! Unsere speziell ausgebildeten, unsichtbaren Kobolde sind rund um die Uhr beschäftigt, Ihre Träume mit einem Hauch von
Zynismus zu zerschmettern.
Betreten Sie unser Kasino, wird jedem Spieler ein persönlicher Kobold zugeteilt. Dieser kleine Helfer wacht eifrig über Ihre Schulter,
während Sie auf den großen Gewinn hoffen, und sorgt dafür, dass alles nach dem großen Plan läuft. Der Plan? Natürlich, Sie am Rande
der Hoffnung zu halten, während wir leise Ihre Taschen leeren.
Der Kobold-Kasino Klub bietet eine Vielzahl von Spielen, darunter das beliebte Video-Poker, bei dem unsere Kobolde besonders gerne
ihre Finger im Spiel haben. Mit einem Grinsen, das breiter ist als die Karten, die sie mischen, sorgen unsere kleinen grünen Freunde
dafür, dass jede "Straße" so blockiert ist wie die Innenstadt während eines Verkehrsstaus.
Und wenn Sie jemals einen Royal Flush bekommen – gratulieren wir Ihnen zum Auffinden des Hufeisens oder zum versehentlichen
Treten in Hundekot, denn nur unter solchen seltenen Sternenkonstellationen ist das möglich.
Venedig hat (fast) immer Saison
Im größten „Freilichtmuseum“ der Welt (= Venedig) müssen seit Ostern 2026 Tagesbesucher wieder zwischen 8:30 und 16:00 Uhr
Eintritt zahlen: 10 Euro pro Person, bei frühzeitiger Buchung 5 Euro, Kinder unter 14 Jahre sind frei.
Die Eintrittsregelung gilt vom 3. April bis 26. Juli 2026 an insgesamt 60 Tagen, überwiegend an Wochenenden und Feiertagen, auch am
Ostermontag (6. April) sowie zusätzlichen Tagen Ende April und Anfang Juni. Die Gebühr ist nur für Tagesgäste fällig, die ohne
Übernachtung in der historischen Altstadt unterwegs sind, und sie gilt jeweils von 8:30 bis 16:00 Uhr. Wer vor oder nach dieser Zeit
ankommt, zahlt nichts.
Mit geschätzt etwa 15 Millionen Gästen pro Jahr gehört Venedig zu den meistbesuchten Städten der Welt. Der Massentourismus bringt
viel Geld in die Kassen, richtet aber auch erhebliche Schäden an. Heute leben im Zentrum mit seinen Hunderten Kanälen keine 50.000
permanenten Einwohner mehr. Dafür gibt es mehr als 50.000 Gästebetten. An vielen Tagen ist daher in den engen Gassen rund um
Markusplatz und Rialtobrücke kaum noch ein Durchkommen.
Also, die „Serenissima“, die zauberhafte Lagunenstadt an der Brenta-Mündung, verfügt – laut offizieller Homepage der Palazzi Venedigs
– tatsächlich über 171 Paläste.
171 Paläste, d.h., wenn Sie also nur einen Tag pro Palast zur Besichtigung veranschlagen, sind Sie schon locker ein halbes Jahr
unterwegs, bis Sie alle halbwegs gesehen haben.
Was NICHT ins Tagebuch kam!
Triumph der Technik?
Wie ist das mit der Work-Life-Balance? Ich kann mit diesem Begriff so gar nichts anfangen.
Mein Beruf war mein Hobby und die Freizeit war ausgefüllt mit Haushaltspflege,Theaterputzen, Kostüme nähen, Ballett und Irish-Dance,
Theaterrollen lernen, Choreographien, Klumpat kramschen.
Für Proben und Aufführungen kochte ich, aber ich war voll berufstätig und am Freitig immer bis vier Uhr in der Klasse.
Um 19:15 Uhr war Vorstellungsbeginn.
Haben Sie schon einmal für 15 Personen Ensemble gekocht? Eigentlich nicht so schlimm, aber das Essen musste in zwei Stunden fertig
sein.
Gut, dass es da die moderne Technik gibt, die einem Koch das Leben leichter macht.
Meine kleine Theaterküche stattete ich mit einem modernen Herd aus, der mit Sensortasten bedient wurde.
Super modern – aber – dieser Herd schaltete sich plötzlich selber ab und begann laut zu piepsen.
Super blöd – weil das Ensemble-Essen ja rechtzeitig fertig sein musste.
Es war wieder einmal so ein Freitag der Vorstellung und mein Super-Herd im Vollbetrieb beschloss – I go down - pieps – pieps – pieps.
„Kusch Trottel!“, gab ich ihm, dem Herd, etwas gestresst zur Antwort. Garade in diesem Moment fragte mich ungesehen, da ich ihm den
Rücken zukehrte, ich war ja mit dem technischen Wunderwerk beschäftigt, ein Ensemblemitglied irgend etwas. Ich entschuldigte mich
und erklärte ihm, dem Ensemblemitglied, dass nicht er sondern der Herd gemeint war.
Die nächste Ausgabe erscheint
Ende OKTOBER 2026
Das ironisch satirische Magazin aus Österreich!
HEFT 1/2026 (Doppelnummer)
Erscheinungstermin:
27. April 2026
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